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Stillen und Beruf – Die Alternative zur Brust: Abpumpen

AbpumpenDas Ab­pum­pen von Mut­ter­milch kann das Zu­sam­men­spiel von Stil­len und Beruf sehr er­leich­tern – wenn es denn klappt und nicht als Last emp­fun­den wird. Zum Glück gibt es eine ganze Reihe von „Hel­fer­lein“, die es jeder Mut­ter mög­lich ma­chen, Milch ab­zu­pum­pen und als spä­te­re Ba­by­mahl­zeit auf­zu­be­wah­ren. Nicht ver­ges­sen: Hy­gie­ni­sches Ar­bei­ten, ein ste­ri­li­sier­ter Auf­be­wah­rungs­be­häl­ter und eine gute Küh­lung sind Pflicht!
Der Vor­teil liegt auf der Hand: Wenn Sie Milch aus Ihrer Brust ab­pum­pen und für spä­ter auf­be­wah­ren, ver­schafft Ihnen das Frei­räu­me. Zu­sätz­lich gibt es der Per­son, die Ihr Baby be­treut, die Si­cher­heit, ge­nü­gend „Lieb­lings­es­sen“ für den klei­nen Schütz­ling im Haus zu haben. Zum Ab­pum­pen gibt es ver­schie­de­ne Me­tho­den:

Das Aus­strei­chen

Wenn Sie nur ge­le­gent­lich Milch be­nö­ti­gen oder nur eine klei­ne Menge, dann kön­nen Sie mit etwas Übung die Milch ein­fach mit der Hand aus Ihrer Brust in einen ste­ri­li­sier­ten Be­häl­ter mit einer gro­ßen Öff­nung aus­strei­chen. Ihre Heb­am­me wird Ihnen die not­we­ni­gen Hand­grif­fe si­cher gerne zei­gen, da sich das Aus­strei­chen auch gut für das Ent­lee­ren der Brust eig­net, wenn sie zu voll ist. Für diese Me­tho­de soll­ten Sie al­ler­dings ge­nü­gend Zeit ein­pla­nen.

Me­cha­ni­sche Pumpe/ Hand­pum­pe

Me­cha­ni­sche Pum­pen be­sit­zen eine Saug­glo­cke, die Sie über Ihre Brust stül­pen. Mit der Hand drü­cken Sie einen Press-Me­cha­nis­mus, der Ihre Brust mas­siert und die Milch ab­pumpt. Es kann zwi­schen 15 und 45 Mi­nu­ten dau­ern, bis beide Brüs­te ge­leert sind.

Elek­tri­sche Pumpe

Auch bei einer elek­tri­schen Pumpe stül­pen Sie einen Saug­trich­ter oder ein An­schluss-Stück über Ihre Brust. An­schlie­ßend stel­len die Ma­schi­ne an, die dann Milch in einen an­ge­schlos­se­nen Be­häl­ter pumpt. Das funk­tio­niert be­quem, sau­ber, schnell und un­kom­pli­ziert. Elek­tri­sche Pum­pen gibt es auch als Dop­pel-Pum­pen, die an bei­den Brüs­ten gleich­zei­tig ar­bei­ten.

Unser Tipp:

Wenn Sie wie­der voll in den Be­rufs­all­tag ein­stei­gen und viel Milch ab­pum­pen möch­ten, dann emp­fiehlt es sich, eine große elek­tri­sche Pumpe in einer Apo­the­ke zu mie­ten. Ein Kin­der- oder Frau­en­arzt kann Ihnen dafür ein Re­zept aus­stel­len, so dass die Leih­ge­büh­ren ent­fal­len.

Was tun, wenn Ihr Baby nicht mit der Fla­sche trinkt?

Man­chen Babys fällt es schwer, sich von der Brust auf ein Fläsch­chen um­zu­stel­len. Man­che Kin­der ver­wei­gern die Fla­sche sogar kom­plett. Da an der Brust ein fes­te­res Sau­gen not­wen­dig ist, als am Trink­sau­ger, ver­schlu­cken sich Babys oft­mals am star­ken Schwall Milch, der ihnen bei ihren ers­ten Trink­ver­su­chen ent­ge­gen schie­ßt. Ein Sau­ger mit einem klei­ne­ren Loch schafft Ab­hil­fe.

Wenn Ihr Klei­nes so immer noch nicht trin­ken möch­te, hilft es viel­leicht, wenn Papa oder eine Be­treu­ungs­per­son beim Füt­tern aus­hel­fen. Hier weiß das Baby Mamas Brust nicht di­rekt vor sei­ner Nase und ak­zep­tiert das Fläsch­chen mög­li­cher­wei­se leich­ter. Spe­zi­el­le Trink­lern­be­cher, die viele Ba­by­aus­stat­ter und Dro­ge­rie­märk­te in ihrem Sor­ti­ment füh­ren, sind Al­ter­na­ti­ven, wenn es mit der Fla­sche so gar nicht klap­pen will.

Lesen Sie hier auch mehr über die Ge­set­zes­la­ge zu Stil­len am Ar­beits­platz.

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